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Lohn, Gehalt & Kollektiv

Löhne und Gehälter sind ein vertraglich geregeltes und regelmäßig bezogenes Entgelt für die Ausübung einer festen Tätigkeit bei Arbeitern. Das Arbeitsentgelt ist die Leistung, in der Regel ein Geldbetrag, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer aufgrund eines zwischen den beiden geschlossenen Arbeitsvertrages schuldet, wobei ein Arbeitsvertrag kein "Muss" ist. Liegt allerdings kein schriftlicher Arbeitsvertrag auf, ein Dienstzettel ist zwingend und darf in keinster Weise von mündlichen Vereinbarungen abweichen.

Die Entlohnung des Arbeitnehmers darf nicht unter dem kollektivvertraglichen Mindestlohn liegen. Abweichungen vom Kollektivvertrag können dann in Kraft treten wenn diese für den Arbeitnehmer/in positiv ausfallen würden.

Löhne und Gehälter sind die Gegenleistung die der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für seine Tätigkeit im Unternehmen erhält. Löhne und Gehälter sind im Kollektivvertrag geregelt. Da Mindestlöhne, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, und Lohnerhöhungen sowie Gehaltserhöhungen nicht gesetzlich verankert sind werden diese von den Gewerkschaften einer bestimmten Branche jährlich aufs neue ausgehandelt. Je mehr Gewerkschaftsmitglieder einer Branche, desto besser fallen die Lohn- und Gehaltsverhandlungen aus. Im Kollektivvertrag sind weiters auch die Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche, Überstundenvergütung, Feiertagsarbeit, Reisekostenerstattung, Prämien und Abfertigungen und vieles mehr gerregelt.

Der in Kollektivverträgen festgelegte
Mindestlohn hängt oft ab von:

der Art der Beschäftigung
der Jahre der Betriebszugehörigkeit
der Anzahl der Berufsjahre allgemein

Jeder Kollektivvertrag muss beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hinterlegt werden. Weiters muß der jeweilige Kollektivvertrag auch in jedem Betrieb aufliegen. Informationsmangel über dessen Inhalt herrscht nicht nur beim Arbeitnehmer sondern auch beim Arbeitgeber.

Fälligkeit des Entgeltes bei Angestellten:

Angestellte haben Grundsätzlich den Anspruch auf Entgelt in zwei annähernd gleichen Beträgen fällig spätestens am 15. und am letzten eines jeden Monats. Gilt die Vereinbarung der Monatlichen Zahlung des Entgeltes so ist der gesamte Betrag am letzten Werktag des Kalendermonats dem Dienstnehmer auf seinem Konto zur verfügung zu stellen.

Fälligkeit des Entgeltes bei Arbeitern:

Bei Arbeitern ist laut Gewerbeordnung eine wöchentliche Entgeltzahlung vorgesehen. Die geltenden Kollektivverträge sehen aber meist andere Auszahlungstermine vor, wie etwa den 3. oder den 15. eines jeden Monats. Abhängig ist die Zahlung auch oft von der Art der Dienstleistung. Wird ein Arbeiter nach Stück oder Stunden bezahlt so hat er am Ende jeder Kalenderwoche Anspruch auf Lohnzahlung.

Verfügbarkeit des Entgeltes für Arbeiter und Angestellte

Im Normalfall werden Löhne und Gehälter vom Arbeitgeber auf das Girokonto des Arbeitnehmers überwiesen. Gilt diese Vereinbarung dann muß das Geld am Fälligkeitstag bereits auf dem Konto des Dienstnehmers gutgeschrieben sein. Und das gilt für Arbeiter gleichermaßen wie für Angestellte.